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Individualsoftware Kosten für KMU: Preise und Faktoren

Von BusinessStack · · Aktualisiert am

Individualsoftware für ein KMU kostet bei Agenturen je nach Umfang meist zwischen rund 30.000 und 80.000 Euro für den Aufbau, dazu kommen laufende Kosten für Betrieb und Weiterentwicklung. Bei uns entfällt der große Einmalbetrag: Das Demo-Produkt ist kostenlos, die Testwoche kostet 245 Euro, danach zahlen Sie ein monatliches Paket ab 1.380 Euro. Welches Paket zu Ihnen passt, hängt vor allem von der Zahl der Abläufe, der Anbindung anderer Systeme und der Datenübernahme ab. Die Zahlen in diesem Beitrag sind Richtwerte, keine Angebote.

Individualsoftware Kosten: Preisspannen im Markt

Übersichten von Agenturen für den österreichischen Markt nennen für typische KMU-Projekte 30.000 bis 80.000 Euro. Kleinere Lösungen beginnen bei etwa 5.000 Euro, große Systeme können 200.000 Euro und mehr kosten. Für die Wartung geben Anbieter häufig 15 bis 25 Prozent der Entwicklungskosten pro Jahr an. Diese Zahlen stammen von Agenturen selbst und sind Marktschätzungen, keine veröffentlichten Preislisten. Worin sich eine klassische Agentur von unserem Modell unterscheidet, zeigt der Vergleich Individualsoftware vs. Softwareagentur.

Wir arbeiten mit einem anderen Aufbau: ein kostenloses Demo-Produkt, eine Testwoche und ein monatliches Paket.

Schritt Dauer Preis
Demo-Produkt vorab kostenlos, ohne Vertrag
Testwoche 1 Woche 245 Euro, einmalig
Paket Basis laufend 1.380 Euro pro Monat, 8 Stunden Entwicklungszeit
Paket Erweitert laufend 2.430 Euro pro Monat, 16 Stunden Entwicklungszeit
Paket Komplett laufend 5.750 Euro pro Monat, 40 Stunden Entwicklungszeit

Alle Pakete sind monatlich kündbar und enthalten Hosting, Updates und Support. Nach mindestens 3 Monaten laufendem Paket erhalten Sie den Quellcode ohne zusätzliche Kosten. Die Pakete im Überblick finden Sie auf der Seite Preise.

Was Individualsoftware kostet: Die wichtigsten Preisfaktoren

Nicht die Firmengröße, sondern die Komplexität Ihrer Abläufe treibt die Kosten. Die wichtigsten Faktoren:

  • Anzahl der Arbeitsabläufe: Ein System für Auftragsabwicklung ist kleiner als eines, das zusätzlich Lager, Service und Kundenportal abdeckt.
  • Rollen und Rechte: Je mehr Benutzergruppen mit unterschiedlichen Sichten arbeiten, desto aufwendiger wird die Umsetzung.
  • Schnittstellen: Jede Anbindung an Buchhaltung, Webshop, Bank oder E-Mail kostet Planung und Tests. Mehr dazu unter Schnittstellen und Integrationen.
  • Datenübernahme: Bereinigte Excel-Listen lassen sich schnell übernehmen. Gewachsene Altdaten mit Dubletten brauchen mehr Zeit.
  • Berichte und Auswertungen: Standardlisten sind günstig, individuelle Kennzahlen und Dokumentvorlagen erhöhen den Aufwand.
  • Portale für Kunden oder Lieferanten: Sie bringen zusätzliche Anforderungen an Sicherheit und Bedienbarkeit.

Beispielrechnung über fünf Jahre

Die folgende Rechnung nutzt unsere Preise und ist ein Rechenbeispiel, kein Angebot. Alle Beträge netto.

Posten Basis Erweitert Komplett
Testwoche (einmalig) 245 Euro 245 Euro 245 Euro
Paket, 60 Monate 82.800 Euro (1.380 Euro) 145.800 Euro (2.430 Euro) 345.000 Euro (5.750 Euro)
Summe nach fünf Jahren 83.045 Euro 146.045 Euro 345.245 Euro

Das ist keine Aussage, dass wir in jedem Fall günstiger sind: Die Summen hängen davon ab, welches Paket zu Ihnen passt. Zum Vergleich ein Rechenbeispiel für Lizenzmodelle mit 30 Nutzern. Beim niedrigen Richtwert von 39 Euro pro Nutzer und Monat ergeben sich 14.040 Euro pro Jahr, beim hohen Richtwert von 179 Euro sind es 64.440 Euro pro Jahr. Diese Werte sind Listenpreise ohne Rabatte und ohne Einführung. Wie sich das Modell verändert, wenn das Team wächst, beschreiben wir im Beitrag Lizenzkosten pro User oder Monatspaket.

Wann Individualsoftware nicht günstiger ist

Es gibt Fälle, in denen Standardsoftware wirtschaftlicher ist:

  • Ihr Team ist sehr klein, und die Einstiegskosten eines Standardprodukts sind niedriger als ein Aufbau.
  • Ihre Abläufe entsprechen dem Branchenstandard, und Sie brauchen kaum Anpassungen.
  • Ein Fachprodukt deckt Ihre Spezialfälle bereits ab.

Deshalb lohnt es sich, vor dem Angebot zu prüfen, wie viel Anpassung Ihr Ablauf wirklich braucht. Einen ehrlichen Vergleich finden Sie unter Individualsoftware vs. Standard-ERP.

So halten Sie die Kosten planbar

  1. Mit dem wichtigsten Ablauf beginnen. Ein System in Etappen ist leichter zu planen als ein Gesamtprojekt.
  2. Monatspreis vorab festlegen. So kennen Sie die Kosten, bevor es losgeht.
  3. Demo-Produkt prüfen. Änderungen am Demo-Produkt sind günstiger als nach der Umsetzung.
  4. Betriebskosten mitrechnen. Fragen Sie jeden Anbieter nach den laufenden Kosten nach dem Go-live.
  5. Eigentum und Zugriff klären. Vereinbaren Sie, wer Zugriff auf Code, Daten und Dokumentation hat.

Was in Angeboten oft fehlt

Beim Vergleich von Angeboten lohnt der Blick auf Punkte, die leicht übersehen werden:

  • Betrieb nach dem Go-live: Hosting, Updates, Sicherheit und Support stehen nicht immer im Angebot, fallen aber an.
  • Datenübernahme: Wird sie als Pauschale kalkuliert oder nach Aufwand abgerechnet?
  • Schulung: Ist sie enthalten oder separat zu bezahlen?
  • Änderungswünsche: Wie werden Änderungen während des Aufbaus bewertet und abgerechnet?
  • Eigentum und Zugriff: Erhalten Sie Zugriff auf Daten, Dokumentation und gegebenenfalls Quelltext, falls Sie den Dienstleister wechseln?
  • Schnittstellen: Sind die Anbindungen an Buchhaltung, Webshop oder Bank im Preis enthalten?

Ein Preis ist nur dann aussagekräftig, wenn der Umfang schriftlich beschrieben ist. Fragen Sie deshalb immer nach einer Leistungsbeschreibung, bevor Sie Angebote vergleichen.

Wie sich die Kosten über die Zeit entwickeln

Die Kosten einer Individualsoftware sind vorn konzentriert: Bei uns sind die Anfangskosten klein, danach zahlen Sie das monatliche Paket. Bei einem Lizenzmodell ist es umgekehrt: Der Einstieg ist günstig, die laufenden Kosten steigen mit der Nutzerzahl. Für eine faire Gegenüberstellung vergleichen Sie über drei bis fünf Jahre und rechnen jeweils Einführung, Anpassungen, Schulung und Betrieb mit.

Ebenso gehört der Nutzen in die Rechnung: Wie viele Stunden pro Woche kostet die manuelle Arbeit heute, und welcher Teil davon entfällt mit dem neuen System? Diese Zahl kennen nur Sie, und sie lässt sich schon beim Demo-Produkt gemeinsam abschätzen. Wir versprechen dafür keine festen Einsparungen, denn sie hängen von Ihrem Betrieb ab.

Wie wir bei BusinessStack vorgehen

Wir beginnen mit einem kostenlosen Demo-Produkt, danach folgt die Testwoche für 245 Euro und ein monatliches Paket, ohne Lizenzgebühren pro Nutzer, sodass die Kosten nicht mit Ihrer Mitarbeiterzahl steigen. Den Ablauf sehen Sie unter Ablauf, ein unverbindliches Erstgespräch können Sie über Kontakt anfragen.

Häufige Fragen zum Thema

Was kostet Individualsoftware für ein KMU?

Agenturen nennen für KMU-Projekte häufig 30.000 bis 80.000 Euro. Bei BusinessStack ist das Demo-Produkt kostenlos, die Testwoche kostet einmalig 245 Euro, danach laufen Sie in einem Paket weiter: Basis 1.380 Euro, Erweitert 2.430 Euro oder Komplett 5.750 Euro pro Monat.

Warum hängt der Preis vom Paket ab?

Der Preis hängt von der Zahl der Abläufe, Rollen, Berichte und Schnittstellen ab. Zwei Firmen mit gleich vielen Mitarbeitenden können sehr unterschiedliche Anforderungen haben. Deshalb zeigen wir Ihnen zuerst ein kostenloses Demo-Produkt und klären gemeinsam, welches Paket zu Ihrem Betrieb passt.

Fallen nach dem Go-live laufende Kosten an?

Ja. Software braucht Hosting, Updates, Support und laufende Änderungen. Bei uns ist das im monatlichen Paket enthalten, einschließlich 8, 16 oder 40 Stunden Entwicklungszeit pro Monat. Agenturen nennen für Wartung häufig 15 bis 25 Prozent der Entwicklungskosten pro Jahr.

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